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| Neu: „Sicherheitsfachkraft für bewaffnete Dienstleistungen“ am ISG-Bildungszentrum Berlin : |
Freitag, 05. März 2010 Bereits 2009 wurde ein wachsender Marktbedarf immer deutlicher: Neben der IHK-Sachkundeprüfung gemäß § 34 a GewO benötigen bereits Berufseinsteiger zunehmend die Waffensachkundeprüfung gemäß § 7 WaffG für Dienstleistungen mit der Waffe und dienstkundliche Fachkenntnisse, die weder Unterrichtung noch IHK-Sachkundeprüfung enthalten. Die Marktbedürfnisse an bewaffnetem Sicherheitspersonal gehen über den Geld- und Werttransport hinaus in Richtung „Bewaffneter Objektschutz“, z. B. für Bundeswehr- und Polizeiobjekte. Die sich zuspitzende Gefährdungslage im Zusammenhang mit der wachsenden Terrorbedrohung und Angriffen der Organisierten Kriminalität lassen weitere entsprechende Entwicklungen als sehr wahrscheinlich zu, das schließt den bewaffneten Objektschutz besonders gefährdeter Industrie- und Infrastruktureinrichtungen über Atom- und Wasserkraftwerke hinaus ein.
Aus diesem Grund hat das ISG-Bildungszentrum Berlin die seit Jahren bewährte Fortbildung zur Sicherheitsfachkraft mit IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO, die weiterhin durchgeführt wird, inhaltlich modifiziert und damit einen neuen modularen Fortbildungskurs mit mehreren anerkannten Prüfungen entwickelt. Bereits im ersten Modul zur Vorbereitung auf die IHK-Sachkundeprüfung einschließlich Prüfung erfolgt eine dienstkundliche Erweiterung in Richtung dieser möglichen Einsatzrichtungen mit der Waffe. Es folgt Vorbereitung und Ablegung der Waffensachkundeprüfung gem. § 7 WaffG. Diese beiden Module sind bereits neutral geprüft und AZWV-zugelassen. Das anschließende Dienstkundemodul enthält u.a. die ebenfals bereits anerkannte Grundlagenausbildung mit Basistraining für den Geld- und Werttransport gemäß BGR 135. Bei Bedarf kann ein 4wöchiges Praktikum den Kurs abschließen. Die Gesamtmaßnahme ist zur AZWV-Zulassung eingereicht.
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